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Unsere Landwirte




Gunter Freytag, Gärtnerei und "Warnow-Schäferei"
Geboren wurde ich in Dresden in einer sehr naturverbundenen Familie. Die wunderschöne Umgebung mit den Elbwiesen, Parks und Gärten, Burgen und Schlössern, Seen und Wäldern, Dresdner Heide und Sächsische Schweiz sind das Lebensumfeld, in dem ich aufgewachsen bin. Die Ferienaufenthalte auf dem Lande, bei den Großeltern in Thüringen und bei einem befreundeten Schäfer in der Nähe von Dresden waren prägend für mich, sowie die eigene kleine "Landwirtschaft" auf engstem Raum, mitten in der Stadt mit Heuernte für die Kaninchen, eigenem Obst und Gemüse, was immer am allerbesten schmeckte und mit den duftenden selbstgepflückten Äpfeln im Keller.

Die Sehnsucht nach den Tieren und Abenteuern der Ferien auf dem Lande und die Möglichkeit diesen zu begegnen und die Früchte von Feld und Garten wachsen zu sehen, mit zu ernten (wenn Lust und Zeit dazu vorhanden sind), genussvoll davon zu essen - ohne den bitteren Geschmack von Pflanzenschutzmitteln und dem Zweifel, ob das nicht gentechnisch verändert ist und wo das herkommt, es ist mein Wunsch und mein Beruf, diese Möglichkeit vielen Menschen zu bieten und ihre Aufmerksamkeit mit Freude auf ein Stück gesundes Land zu richten, das sie trägt und nährt, mit den Tieren und Pflanzen, die darauf wachsen und mit dem guten Boden, Luft und Wasser und den Menschen, die dort arbeiten und sich gemeinsam mit Euch für eine gesunde, frohe und lebenswerte Zukunft dieser Erde einsetzen wollen. 

Meine Lieblingsarbeitsfelder sind:
  • die Bodenbearbeitung mit den Pferden
  • die Obstbaumschule mit den selbstveredelten alten und besonders leckeren Apfel- und Birnensorten (in Zukunft soll es auch wieder Kurse geben, wo jeder seine selbstveredelten Bäume mitnehmen oder auch hier einpflanzen kann)
  • in der Zukunft auch wieder die Bienen
  • die Mitarbeit bei den Milchziegen und bei den Schafen einschließlich Landschaftspflegeaktionen
  • Gemeinschaftsaktionen zur Erntezeit (z.B. Apfelernte, Obstpresse) und Führungen (z.B. auch für Schulklassen an Wandertagen) sind noch mal besondere Herausforderungen und Erlebnisse.
  • und die Lieferung der leckeren und gesunden Lebensmittel an Euch.

Die vergangenen Wirtschaftsjahre haben gezeigt, dass es funktionieren kann, mit seiner Vielfalt an erntefrischem Gemüse im Sommer, im Herbst der gemeinschaftlichen Erntevon Feldgemüse und Äpfeln für den Winter, den Obstpressaktionen, um den leckeren Saft zu bekommen, und dem schönen Hoffest im September.

Ich wünsche mir für dieses Jahr, auch noch mehr von den Menschen kennen zu lernen, die das Projekt finanziell mittragen und weniger Zeit zum Mitmachen haben. Es ist auch gut und hilfreich zu hören, wie es Euch schmeckt oder was Ihr Euch wünscht.

Alle, die mehr Landwirtschaft und Gemeinschaft erleben wollen, etwas Zeit haben und sich vorstellen können, hin und wieder die wenigen Kilometer zu uns herauszukommen, möchte ich ermutigen, mich anzusprechen.

Die Vielfalt und Möglichkeiten einer Solidarischen, Gemeinschaftlich getragenen Landwirtschaft wachsen mit der Vielfalt und Initiative der Menschen, die daran teilnehmen.